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Archiv für die Kategorie ‘Technik Uhren’

ARCTOS – GPW K1 Keramik Uhren

Arctos GPW K1 Keramik Uhren
Arctos ist die erste deutsche Uhrenfirma, die eine Automatikuhr aus High-Tech Keramik (Zirkoniumoxid ZrO2) und Titan Herstellt. Hight-Tech Keramik ist ein Werkstoff, der zunehmend eine wichtigere Bedeutung in der Raumfahrt gewinnt. High-Tech Keramik hat eine wesentlich höhere Festigkeit als Metall, nach Mohs Skala sind nur Diamanten noch etwas härter. Keramische Werkzeuge können z.B. sogar Stahl schneiden. Es ist ein ideales Material für Uhren, die unter extremen Bedingungen benutzt werden. Genau hier ist die Modell Reihe GPW zu Hause.
Details:
o Automatikwerk Regulator ETACHRON
o Arctos Kaliber Rotor 20 Basis ETA 2824-2 mit 25 Rubinlagersteine
o 28.800 Halbschwingungen/h, Gangreserve 40 Stunden
o Ganggenauigkeit Feinregulierung +10/-3 Sek./Tag
o Massives Gehäuse aus High-Tech Keramik (ZrO2) schwarz
o Saphirglas, gewölbt, innenseitig entspiegelt
o Kratz- und Stoßfestes Glas Härtegrad 9
o Verschraubter Titan Boden mattiert mit Lasergravur und Sichtfenster aus Saphirglas
o Massive verschraubte griffige Krone (316L) mit Logo
o Krone mit Doppeldichtungen
o Stunden / Minuten / Sekunden Zeiger
o Datumsanzeige auf 4 Uhr
o Wasserdicht bis 5 ATM nach DIN 8310 (50 m / 165 ft / 5 bar)
o Zeiger und Indices mit Superluminova
o Durchmesser Uhr: 44 mm ohne Krone, Gehäusestärke: 15,5 mm, Bandanstoß: 24 mm
o Gewicht der Uhr: 110 gr.

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Uhrenglaeser

Uhrengläser
Die Gläser für Armbanduhren können in 3 Gruppen eingeteilt werden. Kunststoffgläser, Mineralgläser und Saphirgläser. Jeder dieser Typen besitzt verschiedene Eigenschaften, verschiedene Anwendungsbereiche und zudem verschiedene modische Gesichtspunkte. Zudem gibt es auch innerhalb dieser Gruppen verschiedene Qualitäts-Standards die im folgenden näher ausgeführt werden.

Kunststoffgläser
auch Hesalithglas, Acrylglas oder Plexiglas genannt – bestehen aus dem Kunststoff Polymethylmethacrylat (PMMA). Sie sind leicht und relativ schlagfest. Nachteil der Kunststoffgläser ist ihre geringe Härte, deshalb verkratzen sie leicht.

Mineralgläser
Die chemische Bezeichnung für Mineralgläser ist Siliziumoxid SiO2. Gute Mineralgäser sind nicht einfaches Fensterglas. Die Oberfläche guter Mineralgläser wird bei der Herstellung in einem aufwändigen Verfahren chemisch gehärtet. Mineralgläser sind bedeutend härter als Kunststoffgläser, sie sind nicht osmotisch und vergilben nicht. Allerdings nehmen auch Mineralgläser Schaden. Besonders nachteilig ist, wenn bei einem Bruch kleine Glas-Splitter in das Uhrwerk gelangen und dort Schaden anrichten.

Saphirgläser
Das Härteste unter den Uhrgläsern ist zweifellos das Saphirglas. Saphirgläser werden synthetisch nach dem Verneuil-Verfahren hergestellt. Ein kleiner Nachteil des Saphirglases ist die stärkere Lichtbrechung dieses Minerals. Daraus können sich stärkere, störende Reflexionen auf dem Uhrglas ergeben. Deshalb werden Saphirgläser bei hochwertigen Uhren zusätzlich entspiegelt.

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Wozu braucht man einen Uhrenbeweger?

Uhrenbeweger

Wozu braucht man einen Uhrenbeweger?
In den letzten Jahren haben in Deutschland Automatikuhren starken Einzug erhalten. Aufgrund der Unterschiede zu Quarzuhren trifft der Uhrensammler von Automatikuhren auf andere Anforderungen und Notwendigkeiten.
Ein Uhrenbeweger wird dann benötigt, wenn eine Automatikuhr, die i.M. nicht getragen wird – wie Ihre zweite oder dritte Armbanduhr – zu bewegen. Spätestens nach 48 Stunden würde Ihre Armbanduhr ohne Uhrenbeweger stehen bleiben und somit ihre Ganggenauigkeit einbüßen. Sie wird in dem Uhrenbeweger auf einen speziellen Kissen gespannt oder in einer Halterung montiert, welche mit Hilfe eines Elektromotors sich langsam um die Achse der Uhr dreht. Somit bleibt die Hauptfeder der Automatikuhr ständig gespannt.
In hochwertigen Uhrenbewegern finden Sie in der Regel diverse Aufzugsprogramme (= Drehprogramme). Hier liegt der große Unterschied zu billigen Angeboten: diesen fehlen die Aufzugsprogramme und auch die Möglichkeit die Drehrichtung festzulegen. aœber diese Programme läßt sich die Anzahl der Umdrehungen pro Tag einstellen. Man spricht hier von engl. “Turns Per Day” (TPD), Deutsch: “Umdrehungen Pro Tag” (UPT ). Ist das Intervall zwischen den einzelnen Umdrehungen zu gross, bleibt die Uhr vor der nächsten Bewegung kurz stehen und verliert ihre Ganggenauigkeit.
Auch gibt es unterschiedliche Mechanismen oder Wege, Automatikuhren auf den jeweiligen Uhrenbewegern zu befestigen. Viele Uhrenbeweger bieten hier flexible Kissen um die man die Automatikuhr spannt, und dann in der entsprechenden Vorrichtung befestigt. Gerade bei sehr großen Uhren sollte man darauf achten, wenn zwei Kissen auf dem Teller des Uhrenbeweger befestigt sind, dass diese nicht zu eng beieinander liegen. Sonst können sich evtl. die Uhren berühren und aufgrund der Bewegung verkratzen.
An sehr guten und hochwertigen Uhrenbeweger können Sie spezielle auf Ihr Kaliber ein abgestimmtes Aufzugsprogramm einstellen.
Bei der Anzahl der Umdrehungen / Intervalle pro Tag für ein bestimmtes Uhrenmodell sollten Sie den Angaben des Uhrmachers oder des Herstellers folgen. Diese finden Sie im technischen Datenblatt des eingebauten Kalibers als TPD. Auch ist dort die Drehrichtung des Kalibers angegeben.
Die meisten Automatik-Kaliber benötigen zwischen 650 und 900 TPD im Uhrenbeweger. Allerdings es gibt jedoch auch ein neues Automatikwerk aus Glashütte, das mit lediglich 450 TPD auskommt.
Alte Automatik-Werke würde mit den meisten Uhrenbeweger überzogen werden, sodass Sie gerade hier auf sinnvolle Einstellprogramme des Herstellers achten sollten. Bei den neueren Kalibern finden Sie genau aus diesem Grunde eine Schleppfeder, die, wenn die Federspannung zu stark wird, schadlos nachrutscht.
Aussagen, dass Armbanduhren mit neuen Kalibern verharzen, wenn Sie nicht laufen, sind Unsinn, da die heutigen Uhrenöle synthetisch sind und somit nicht verharzen können. Bei älteren Kalibern besteht jedoch diese Gefahr und somit ist die Verwendung eines Uhrenbeweger aus technischer Sicht zu empfehlen.
Man sollt allerdings bei aller Vorliebe zur Technik nicht vergessen, dass die meisten Uhrenbeweger auch ein Genuss für das Auge sind.

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Citizen Eco-Drive Funkuhren

Die absolut perfekte Zeit

Die Funkuhren mit Eco-Drive Antrieb müssten eigentlich einen ganz speziellen Namen haben. Sie sind nämlich einzigartige Uhren, die mit ( Bild ) den beiden fortschrittlichsten Technologien ausgestattet sind, die es heutzutage gibt: dem Prinzip Eco-Drive und der funkgesteuerten Zeit. Die automatische Synchronisation der Zeit mit dem Funksignal aus Mainflingen, bei Frankfurt, erspart die manuelle Zeiteinstellung. Der umweltschonende Eco-Drive Antrieb, der sowohl natürliches als auch künstliches Licht in Energie umwandelt, macht den Batteriewechsel überflüssig. Zusätzlich sind die Uhren mit einem Vollmetallgehäuse (FMC) ausgestattet, das bestmöglichen Schutz des Uhrwerks bietet, ohne die Empfangsleistung zu beeinflussen. Funktionsweise von Funkuhren: Funkuhren für Europa sind mit einem Empfänger für das DCF77-Signal ausgestattet, welches in Mainflingen / Frankfurt ausgestrahlt wird. Drei unabhängig voneinander arbeitende Atomuhren erzeugen jeweils ein Zeitsignal. Nach Vergleich dieser Zeitsignale miteinander wird von der Hauptuhr das Signal über Langwelle von Mainflingen aus im Umkreis von bis zu 2000 KM ausgestrahlt. Diese Zeitinformation wird von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig erzeugt und von der Telekom über Sendemasten ausgestrahlt.

Seit der Einführung der weltersten Funkarmbanduhr mit multipolarem Empfangsteil im Jahre 1993 stehen Citizen-Funkuhren an der Spitze der technischen Entwicklung. Die heutigen Modelle bestechen weiterhin durch Ihr Design und die verwendeten Technologien. Mit der Super Skyhawk hat Citizen im Jahr 2007 eine Funkuhr herausgebracht, die in der Lage ist die Signale aus den Zeitzonen USA, Japan und Europa zu empfangen.

Citizen Eco-Drive Funk

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Funktionsweise der Citizen Eco-Drive Uhren

Citizen Eco-Drive

Eco-Drive bedeutet übersetzt “ökologischer Antrieb”. Die Bezeichnung “Eco-Drive” stammt vom Uhren-Hersteller
Citizen für eine grosse Modellreihe von solar betriebenen Quarz-Armbanduhren (z.B. die Promaster Serie). In einer Eco-Drive Uhr befindet sich ein spezieller Lithium-Ionen Akku, der ständig über eine Solarzelle die gleichzeitig auch als Zifferblatt fungiert aufgeladen. Die Solarzelle ist eine Lichtzelle aus Silizium, welche natürliches und sogar künstliches Licht in Strom umwandeln kann. Eco-Drive Uhren können mit vollgeladenem Akku zwischen 150 und 240 Tagen ohne Lichtquelle laufen. Dieser Zeitraum wird als Dunkelgangreserve bezeichnet.

Einige Uhren von Citizen haben eine Dunkelgangreserve von bis zu 8 Jahren. Dieser enorme Zeitraum wird bei diesen
Uhren dadurch erreicht, indem die Funktion der Zeiger bei einer Dunkelzeit (d.h. die Uhr wird keiner Lichtquelle ausgesetzt) von 24 Stunden abschaltet. Die Zeitmessung wird bei diesen Uhren jedoch intern weitergeführt. Sobald die Uhr erneut einer Lichtquelle ausgesetzt wird, bewegen sich die Zeiger auf die aktuelle Uhrzeit und die Uhr läuft weiter.

Die Sekundärbatterie in den Eco-Drive Uhren soll laut Citizen nach 20 Jahren noch eine Kapazität von 80 Prozent aufweisen.

Citizen Eco-Drive

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Perpetual Kalender (Ewig Kalender)

Perpetual Kalender (Ewig Kalender)

Moderne Quarzwerke bieten eine Ganggenauigkeit, die für den normalen Uhrennutzer keine Wünsche offen lässt. Der Monatswechsel gibt aber immer wieder Anlaß das Datum zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren. Die Citizen Perpetual Kalender (Ewig Kalender) ist bis zum Jahr 2100 programmiert und kennt jeden Monatswechsel, ganz gleich ob das Datum vom 30. oder vom 28. auf den 1. des Monats wechselt und er weiß auch, wann im Falle eines Schaltjahres auf den 28. Februar der 29. folgt. Die Programmierung gilt deshalb bis zum Jahr 2100, da hier nach den Regeln des Gregorianischen Kalenders ein Schaltjahr ausfällt und damit der Rechenalgorithmus nicht greift.

Die Regeln des gregorianischen Kalenders:
- Alle Jahre, welche durch 4 ohne Rest teilbar sind, sind Schaltjahre.
- Alle Jahre, welche durch 100 ohne Rest teilbar sind, sind keine Schaltjahre.
- Alle Jahre, welche durch 400 ohne Rest teilbar sind, sind wiederum Schaltjahre.

Citizen Perpetual Kalender

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Was ist Tritium?

Die Beleuchtung der Zukunft

Jede Uhr enthält kleine selbstleuchtende Leuchtelemente, hergestellt vom weltweit führenden Schweizerischen physikalischen Institut für Beleuchtungskomponenten Mb-Microtec. Diese Leuchtelemente (Borosit Glaskapseln) sind fest eingebettet in den Zeigern, den Stundenindices auf dem Zifferblatt und bei Taucheruhren zusätzlich auf dem Drehring. Um die Zeiterkennung jederzeit auch bei stockfinsterer Nacht zu garantieren ist bei allen Modellen die Markierung der Position 12 mit oranger Farbe und grüner Farbe bei den anderen Positionen ausgestaltet.
Das Geheimnis liegt in der Verwendung von Tritium. Die Tritium Armbanduhren benötigen keine äußere Lichtquelle , um die Farbe auf dem Zifferblatt aufzuladen, wie dies konventionelle Leuchtfarbe benötigt, noch benötigen sie einen Knopfdruck um das Zifferblatt zu beleuchten, wie dies bei Uhren mit Elektroluminiszenz benötigt wird.

Tritium-Gaslichtquellen (TGLQ) arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie Leuchtmassen, die direkt auf das Zifferblatt gebracht werden-. ein auf Zinksulfid basierender Leuchtstoff wird durch Tritium angeregt.

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass dieser Prozess in einem Glasröhrchen stattfindet, das innen mit dem Leuchtmittel beschichtet und mit Tritiumgas gefüllt ist.

TGLQ leuchten etwa hundertmal heller als normale Leuchtmassen , und außerdem haben sie den Vorteil, dass mit den Glasröhrchen bedenkenlos hantiert werden kann, weil keine Radioaktivität nach außen dringt. Die, unter Hochdruck luftdicht verschlossenen, winzigen Leuchtkörperchen sind resistent gegen Wasser, a–l und die meisten korrodierenden Materialien. Auch extreme Temperaturen (-170° Celsius bis +400° Celsius) und Temperaturschocks sind für das TGLQ-Beleuchtungssystem kein Problem.

Die Röhrchen können auf Zifferblätter und Zeiger gesetzt werden, da sie nur einen Durchmesser von 0,5 Millimetern haben.

Zur Lebensdauer von TGLQ: nach sechs Jahren haben die Glasröhren noch 50 Prozent ihrer Helligkeit, nach 12 Jahren noch 25 Prozent zu bieten – das menschliche Auge empfindet übrigens diesen Wert als noch halb so hell wie die volle Leistung.

Diese Vorzüge haben TGLQ-Uhren mit zu einem absoluten Muss in der Welt der Notfall-, Sicherheits- und Schutzdienste , aber auch für Abenteuer – und Sportfreaks gemacht. Die US Army hat die aœberlegenheit der neuartigen Lichtquellen früh erkannt. Ihre Verwendung ist in der Spezifikation MIL-W-46374F vorgeschrieben. Mittlerweile sind über 300.000 H3-Uhren bei den US-Streitkräften im Einsatz.

Praetorian Centurion

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